COACHINGG mit Ulrich und Ursula Weber
Unser Gehirn merkt sich Erfahrungen, die schwerwiegend waren oder uns in einer traumatischen Situation überfordert haben. Wenn wir unbewusst an solche Erfahrungen erinnert werden, sind wir nicht mehr voll und ganz handlungsfähig und fühlen uns schlecht. EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. EMDR hilft dabei, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. Das Gehirn verfügt über Selbstheilungskräfte, die mittels EMDR aktiviert werden können. Diese Selbstheilung findet jede Nacht statt, in der unser Gehirn Unbewältigtes verarbeitet. EMDR beruht auf der Neuroplastizität des Gehirns zur Bewältigung von Vergangenem. Mittels EMDR erfolgt eine bi-fokale Stimulation über die Augen, sodass durch neurologische Vorgänge im Gehirn die gespeicherten Fragmente des Erlebten anders zusammengefügt werden und dadurch Erinnerungen zum Besseren verändert werden. Ziel der Behandlung ist es, unangemessene Handlungsweisen aufgeben zu können, sodass wir in allen Situationen souverän und bewußt agieren können. Ein Klient kann negative Glaubenssätze erkennen und aufgeben, neue Einsichten über sich selbst gewinnen und dadurch in seinem Denken und Handeln freier und selbstbestimmter werden. Was EMDR im Gehirn genau bewirkt, wird noch wissenschaftlich untersucht. Wichtig ist aber nur, dass es nachgewiesenermaßen funktioniert. Es gibt zu EMDR verschieden Studien. Mit der jüngsten Studie der Technischen Universität München zur EMDR Methode wurde nachgewiesen, dass EMDR eine sehr ausgeprägte und positive Wirkung auf das Gehirn hat. Diese Wirkungen lassen sich auch über bildgebende Verfahren nachweisen. Studie TU München zu EMDR
© U & U

Über EMDR

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